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Wie CBD Deinen Schlaf unterstützen kann: Kombination von CBD und Melatonin
By Anastasia Myronenko

Anastasiia Myronenko

Anastasiia Myronenko ist Medizinphysikerin und in einem der führenden Krebszentren in Kiew, Ukraine, tätig. Sie erhielt ihren Master-Abschluss in Medizinischer Physik an der Karazin Kharkiv National University und absolvierte ein Praktikum in Biologischer Physik am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Deutschland. Anastasiia Myronenko hat sich auf Strahlentherapie spezialisiert und ist Fellow der Ukrainischen Vereinigung der Medizinphysiker.

Wie CBD Deinen Schlaf unterstützen kann: Kombination von CBD und Melatonin

 alphagreen How CBD Takes Care of Your Sleep: Combining CBD and Melatonin
  • Melatonin ist ein schlafförderndes Hormon, das unsere „innere Uhr“ reguliert
  • Melatonin wird durch Dunkelheit stimuliert und durch Helligkeit inhibiert
  • Da Schlafproblemen weit verbreitet sind, sind Nahrungsergänzungsmittel für den Schlaf ein brandaktuelles Thema geworden
  • Melatonin wird grundsätzlich im Körper gebildet wird, aber es gibt auch Medikamente, die Melatonin enthalten und als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden können
  • CBD kann ein weiteres nützliches Hilfsmittel zur Verbesserung der Schlafqualität sein, insbesondere für Personen mit bestimmten Erkrankungen wie Schlafapnoe und Angstzuständen

Mit unserem intensiven Arbeitsleben ist es für uns oft nicht einfach, immer ausreichend Schlaf zu bekommen. Nichtsdestotrotz sollten wir die Vitalität dieses Vorgehens nicht unterschätzen. In der Tat, hier sind einige Warnungen, wie der Mangel an Schlaf Deine Gesundheit negativ beeinflussen kann.

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass zu wenig Schlaf für nur ein paar Nächte in Folge eine gesunde Person in einen prä-diabetischen Zustand treiben kann. Das liegt daran, dass moderater Schlafentzug die Fähigkeit des Körpers, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, reduziert. Darüber hinaus wirkt sich der Schlafmangel verheerend auf die Immunität aus und macht uns anfällig für Infektionen.

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In einer Studie waren Teilnehmer, die weniger als sieben Stunden schliefen, dreimal so häufig erkältet wie diejenigen, die sieben oder mehr Stunden schliefen. Personen mit Schlafmangel produzierten zu viel Ghrelin, das Hormon, das für Hunger verantwortlich ist, und nicht genug Leptin, ein Sättigungshormon, und erhöhten damit das Risiko für Fettleibigkeit.

Eine aktuelle Studie einer Gruppe von Wissenschaftlern aus Hongkong fand heraus, dass ein Mangel an richtigem Schlaf und nächtliche Wachsamkeit die DNA-Struktur schädigen kann. Folglich kann Arbeiten in Nachtschichten und zu wenig Schlaf in der Nacht zu vielen Krankheiten führen, einschließlich Krebs, kardiovaskulären, neurologischen und pulmonalen Erkrankungen. Wissenschaftler der Universität Hongkong präsentierten Ergebnisse, die zeigen, dass Personen, die in Nachtschichten arbeiten, mit DNA-Reparaturmechanismen Probleme haben. Außerdem zeigten die Ergebnisse, dass Personen, die nachts arbeiten müssen, 30 % mehr DNA-Strangbrüche haben als Angestellte, die nicht nachts arbeiten müssen. Diese DNA-Schäden werden durch starken Schlafentzug noch um mehr als 25 % erhöht.

Des Weiteren wurde auch ein Zusammenhang zwischen Schlafmangel und verminderter Gehirnaktivität, langfristig sogar Demenz festgestellt. Erklärt werden kann dies durch eine Anhäufung von toxischen Substanzen im Gehirn während des Tages, welche während des Schlafens entfernt werden können. Wenn man also nicht lange genug schläft, ähnelt der Zustand „einer leichten Gehirnerschütterung“.

Aber, was reguliert unseren Schlafzyklus und sorgt dafür, dass unsere DNA während der Ruhephase repariert wird?

Wir stellen vor: Melatonin

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Die Menschheit erfuhr erst 1958 von der Existenz von dem Schlafhormon Melatonin. Zu verdanken können wir das einem Professors der Yale Universität, der es entdeckte. Seither ist die entscheidende Rolle von Melatonin unumstritten und ist das Ziel vieler therapeutischer Medikamente.

Das Hormon wird von den Zirbeldrüsen des Gehirns produziert (deren Größe die einer Erbse nicht überschreitet) und ist verantwortlich für die innere Uhr, sogenannte „zirkadiane Rhythmen“ – eine lebenswichtige Regulierung des Schlafrhythmus. Streng genommen sorgt Melatonin nicht dafür, dass Du einschläfst, aber es sagt Deinem Körper, dass es Zeit zum Schlafen ist. Deswegen erschwert ein Mangel an dem Schlafhormon das Einschlafen und macht unsere Ruhe hektisch. Wenn das passiert, wachen wir nachts oft auf und können nicht wieder einschlafen. In der Dunkelheit wird die Melatoninproduktion stärker, aber sie nimmt ab, wenn es hell im Raum ist. Daher sind Probleme mit diesem Hormonspiegel am häufigsten bei Personen zu finden, die nachts oder in dunklen Räumen arbeiten.

Was stört die Melatonin-Produktion?

Stressfaktoren und lange Arbeitszeiten können allein schon ziemlich anstrengend sein, auch ohne Schlafmangel.

Was aber kann die Melatonin-Produktion stören?

Es hat sich gezeigt, dass einige Medikamente die Melatoninproduktion reduzieren. Dies gilt insbesondere für Betablocker und alle NSAIDs (= Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, einschließlich Aspirin). Daher solltest Du bei der Einnahme dieser Medikamente Deinen Schlaf überwachen und bei Problemen, wie z. B. dem Auftreten von Schlaflosigkeit, den Rat Deines Arztes einholen.

Auch Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Sekretion dieses Hormons aus. Außerdem kann Fasten, auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist, die gleichen Probleme verursachen. Darüber hinaus kann auch ein Mangel an Folsäure, Magnesium und Zink die Melatoninproduktion beeinträchtigen (dies wurde durch Studien an Ratten bestätigt). Abgesehen davon, ahmen einige Insektizide Melatonin im Körper nach und verursachen so Schlafstörungen.

Wie Du Deine Schlafqualität verbessern kannst

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Gesunder Schlaf ist viel mehr als nur eine tägliche Pflichtübung. In der Tat, der Leiter der Internationalen Gesellschaft für Hormonersatztherapie, Dr. Thierry Ertog, betont die Bedeutung des endokrinen Gleichgewichts für die Regulierung von Schlaf und Wohlbefinden.

Darüber hinaus kannst Du in Erwägung ziehen, diese einfachen Regeln zu befolgen, um eine gute Nachtruhe zu finden:

  • Vermeide Nahrungsmittel und Getränke, die den Schlaf stören

Verzichte im Wesentlichen auf koffeinhaltige Getränke/Nahrungsmittel sowie auf Alkohol – denn diese senken den Melatonin-Spiegel dramatisch.

  • Vermeide ein spätes Abendessen

Du solltest mehrere Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen, denn es ist eindeutig schwierig für den Körper, zu schlafen, wenn er mit der Verdauung beschäftigt ist. Für eine gute Schlafqualität solltest Du mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen essen.

  • Versuche, ruhig zu bleiben

Versuche am Abend, stressige Aktivitäten zu vermeiden, die Deinen Geist zu sehr aufregen. Vermeide also nach Möglichkeit problematische Diskussionen oder hektische Planungen, die die Produktion von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol anregen, bevor Du zu Bett gehst.

  • Sei proaktiv

Achte darauf, tagsüber Zeit für körperliche Bewegung zu finden, da sich dies positiv auf Dein allgemeines Wohlbefinden auswirkt. Das liegt daran, dass körperliche Aktivität Dir helfen kann, Dich nach einem langen Tag müde zu fühlen, und Du daher nachts eher gut schlafen kannst.

  • Stimuliere die Hormonproduktion

Wie Du vielleicht schon weißt, sind die Hauptursachen für Schlaflosigkeit sind ein Mangel an Melatonin sowie ein Mangel an Cortisol und Schilddrüsenhormonen. Die Einnahme zusätzlicher Hormondosen kann also helfen, Deinen Hormonhaushalt auszugleichen. Achte jedoch darauf, dass Du immer zuerst einen Arzt konsultierst.

  • Optimiere Deinen Mikronährstoffhaushalt

Die wichtigsten Ergänzungsstoffe für einen gesunden Schlaf sind die Aminosäuren Tryptophan und 5-HTP. Schon kleine Dosen dieser Aminosäuren können helfen, Deine Versorgung zu verbessern. Es ist wichtig, ein Verhältnis von 5 mg (oder sogar 10 mg) Tryptophan zu 1 mg 5-HTP einzuhalten.

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Generell sollte der Einsatz und die Auswahl der Dosis von einem kompetenten Arzt vorgenommen werden. Außerdem ist es wichtig, Folsäure-, Vitamin E-, Magnesium-Mangel und andere Arten von Störungen zu beseitigen, die Deine Schlafqualität beeinträchtigen könnten. Zum Beispiel können Isoflavone in einer Dosierung von 100 bis 400 mg pro Tag Frauen helfen, die unter dem Restless-Legs-Syndrom leiden. Daher sollte Schlaflosigkeit, genau wie jede andere pathologische Erkrankung, umfassend diagnostiziert und nicht auf die leichte Schulter genommen werden, indem man einfach Schlaftabletten einnimmt.

Außerdem gibt es einfache Tricks, die Du beherzigen kannst:

  • Gehe vor 22 Uhr ins Bett
  • Schränke den Gebrauch von Gadgets vor dem Schlafengehen ein, denn denke daran, dass schon eine geringe Belastung durch herkömmliche weiß-blaue Glühbirnen die Melatoninproduktion für lange Stunden ausschalten kann
  • Achten darauf, das Licht während der Nachtruhe auszuschalten
  • Wenn es nicht möglich ist, nachts für ausreichende Dunkelheit im Raum zu sorgen (auch bei ausgeschaltetem Licht), lohnt es sich, Verdunklungsvorhänge aufzuhängen oder eine spezielle Schlafmaske zu tragen
  • Wenn der Nachtschlaf nicht ausreicht, ist es ratsam, tagsüber zu ruhen

Wie kann man Melatonin einnehmen?

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Medikamente, die Melatonin enthalten, werden als Nahrungsergänzungsmittel oder Sportnahrung eingestuft. Die Konzentration – von 1 bis 10 mg, bestimmt der zuständige Arzt.

Trotz Schlafschwierigkeiten kann manchmal eine Menge von 0,3 bis 0,5 Milligramm Melatonin ausreichen, um den Zyklus wiederherzustellen. Das bedeutet, dass Du von Anfang an jede Nacht auch nur eine halbe Tablette einnehmen kannst. Manche Personen benötigen jedoch höhere Dosen, die bis zu 5 mg erreichen können. Allerdings ist die Verabreichung von Dosen über 5 mg nicht effektiver als die Verabreichung von normalen Dosen. Somit wäre die Einnahme einer höheren Dosierung als 5 mg wahrscheinlich unnötig.

In der Regel ist es ratsam, dass Du Melatonin ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen einnimmst (aber höre vorher auf eine medizinische Fachkraft Deines Vertrauens). Aber denke daran, dass Du es niemals missbrauchen sollten, da Du riskieren könntest, Deine Hormonproduktion zu stören. Außerdem können hohe Konzentrationen von Melatonin bei Konsumenten schädliche Nebenwirkungen hervorrufen, wie z.B. Kopfschmerzen, Anfälle von Übelkeit, erhöhte Schläfrigkeit am nächsten Tag nach der Einnahme des Supplements und eine spürbare Zunahme der Helligkeit der Träume.

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Cannabis als neuartige Behandlung von Schlaflosigkeit

CBD

Cannabidiol (CBD) ist ein natürliches, nicht-toxisches und nicht-psychoaktives Cannabinoid. Es ist im Grunde eine chemische Verbindung aus der Cannabis sativa pflanze.

Unser Körper hat Rezeptoren, die mit den Wirkstoffen von Cannabis interagieren können. Diese Rezeptoren sind ein notwendiger Teil des körpereigenen Endocannabinoid-Systems und sind fast überall zu finden – von unserem Gehirn bis hin zu unserem Immunsystem.

Die Hauptaufgabe des Endocannabinoid-Systems ist es, den Zustand der Homöostase aufrechtzuerhalten (d.h. die Norm, unter der alle biologischen Prozesse in unserem Körper genau so ablaufen, wie sie sollten).

In diesem Sinne arbeitet CBD mit diesem System zusammen, um Rezeptoren zu aktivieren und die Produktion von natürlichen Endocannabinoiden zu stimulieren. Da das Endocannabinoid-System in unserem gesamten Körper zu finden ist, wird angenommen, dass CBD bei der Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden wirksam ist. Das bedeutet, dass die Substanz ein enormes medizinisches Potenzial besitzt.

THC

Tetrahydrocannabinol (THC) ist ein weiterer wichtiger Bestandteil von Cannabis, der die berühmte psychoaktive Wirkung des „High“-Gefühls verursacht.

Gleichzeitig könnte der aktive Wirkstoff die Ursache für die sedierenden Effekte der Pflanze sein, da THC Mechanismen beeinflusst, die helfen, die biologische Uhr und die Lustzentren des Körpers zu regulieren. Dabei ahmt es Verbindungen nach, die mit Melatonin interagieren. Im Wesentlichen stimuliert THC die CB1-Rezeptoren und bewirkt dadurch, dass Personen häufiger einen Zustand der Euphorie erleben. Aber zweifellos, wenn Du es übermäßig konsumierst, werden die großen Mengen an THC Deine Fähigkeit, rational zu denken, trüben und können möglicherweise größere Angstzustände hervorrufen.

Im Falle von CBD hingegen wird nichts von alledem passieren, da CBD die Intensität der durch THC induzierten CB1-Rezeptor-Stimulation reduziert. Infolgedessen kann CBD helfen, eine Person von Angst zu befreien.

Es gibt eine Studie aus dem Jahr 1986, die darauf hinweist, dass THC die Ausschüttung von Melatonin kurz nach dem Konsum erhöhen kann. Aus diesem Grund kann man sich nach einer THC-Überdosis ein wenig müde und unmotiviert fühlen.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf könnte man sich fragen, was der beste Weg aus dieser Situation wäre? Die Antwort ist ziemlich einfach – denke immer daran, diese Substanzen in Maßen zu konsumieren und kaufe Cannabisprodukte mit einer höheren CBD-Konzentration.

Cannabis und Schlaf

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Laut Terry Roycroft, Leiter des Therapeutic Marijuana Information Center, kann CBD neben der Schmerzlinderung und der Behandlung von epileptischen Anfällen auch sehr nützlich bei der Verbesserung der Schlafqualität sein.

„Die Verbindungen in den Pflanzengeweben sind ideal, um sowohl den menschlichen Körper als auch das Nervensystem zu entspannen“, sagt Roycroft.

In diesem Sinne fragst Du Dich vielleicht, was genau kann CBD Dir bieten?

Besserer Schlaf

Angesichts der Fähigkeit von CBD, Stress abzubauen und körperlich zu entspannen, ist es keine Überraschung, dass es Dir helfen könnte, schneller einzuschlafen. Eine potenzielle Anwendung könnte daher besonders für Personen interessant sein, die unter Schmerzen, Schlaflosigkeit, PTBS, Multipler Sklerose und anderen Krankheiten leiden. In der Zwischenzeit ist es wichtig zu beachten, dass essbare CBD-Medikamente nicht so schnell wirken wie inhalierte, aber ihre Wirkung hält für mehrere Stunden an, was Dir helfen wird, länger zu schlafen.

Die Zeitschrift für Psychopharmakologie stellte eine Studie aus dem Jahr 2013 vor, die zeigte, dass kleine Dosen von CBD bei Ratten die Gesamtschlafzeit erhöhen konnten, obwohl diese Zeit während des dunklen Teils des Tages stärker ausgeprägt war. Die Wirkung von CBD und Schlafqualität wird durch den Zeitpunkt der Einnahme und der Dosierung bestimmt. In dem Experiment verabreichten Forscher erwachsenen männlichen Wistar-Ratten intraperitoneale Injektionen von 2,5 mg/kg, 10 mg/kg und 40 mg/kg CBD. Die Forscher beobachteten daraufhin vier Tage lang die Schlafaufzeichnungen während der Hell- und Dunkelperioden. Am Ende des Experiments wurde festgestellt, dass der Prozentsatz des Schlafes in den Gruppen, die mit 10 und 40 mg/kg CBD behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo anstieg. Daraus wurde geschlossen, dass die akute systemische Verabreichung von CBD die Gesamtschlafzeit zu erhöhen scheint, zusätzlich zur Verbesserung der Schlafzeit in der hellen Periode des Tages. Die Ergebnisse der Studie weisen damit auf die mögliche Fähigkeit von CBD hin, mit Serotonin- und GABA-Rezeptoren im Gehirn zu interagieren.

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Hilfe bei der Atmung

Apnoe ist ein schwerwiegender Zustand, bei dem eine schlafende Person oft Atemprobleme hat, die sich von ein paar Sekunden bis zu mehreren Minuten hinziehen können.

Wie Du Dir vorstellen kannst, wacht eine Person mit Apnoe viele Male in der Nacht auf, was zu Müdigkeit tagsüber, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Verwirrung und anderen Problemen führt.

Präklinische Studien zeigen, dass Cannabis bei diesem Zustand helfen kann. Eine Studie aus dem Jahr 2013 untersuchte die Wirksamkeit des exogenen Cannabinoids Dronabinol („künstliches“ THC) und fand bei 15 von 17 Teilnehmern nach dreiwöchiger Einnahme eine Verbesserung des Schlafs. Eine andere Studie untersuchte die Fähigkeit von THC, eine stabile Atmung durch die Regulierung von Serotonin-Signalen wiederherzustellen. Wir brauchen aber mehr zuverlässigere Ergebnisse, um sicher zu sein, dass Marihuana dafür ausreicht, aber der Anfang ist gemacht.

Angstbewältigung

Es scheint, dass Angst jeden kleinen Teil unseres Lebens beeinflusst. Sie beeinträchtigt jedoch den Schlaf am meisten. Viele Studien deuten darauf hin, dass Cannabis und vor allem CBD-Produkte eine hervorragende Lösung für die Linderung von Ängsten vor öffentlichem Redestress oder Prüfungen bieten. Eine aktuelle Studie von Shannon et al. (2019) zeigte erstaunliche Ergebnisse. Das Team untersuchte 72 Erwachsene, deren Probleme Angstzustände und eine geringe Schlafqualität waren. Mit der oralen Einnahme von CBD verringerten sich die aufgezeichneten Angst-Bewertungen bei 57 Patienten innerhalb des ersten Monats um 79,2 % und blieben während des gesamten Studienzeitraums niedrig. Es wurde auch festgestellt, dass bei 48 Patienten die Schlafqualität im ersten Monat um 66,7 % dramatisch anstieg, wobei es wichtig ist zu erwähnen, dass die Werte im Laufe des Messzeitraums immer schwankten.

Die gleichzeitige Einnahme von Naturheilmitteln könnte die Wirkung von CBD verstärken

CBD kann als Pille allein eingenommen werden, aber es wäre am effektiver, wenn es zusammen mit anderen natürlichen Medikamenten eingenommen wird.

Zum Beispiel könnte die Zugabe von Hopfen, Kamille und Lavendel die beruhigende Wirkung verstärken. Außerdem können Melatonin, 5-HTP und Baldrianwurzel ebenfalls helfen, den Schlaf zu verbessern.

Versuche also beim nächsten Mal, Deine Lieblingssorte mit einer Tasse Kamillentee oder einem Lavendelbad zu kombinieren.

Einige Indica- und Sativa-Sorten verursachen eher Schläfrigkeit

Eine gängige Meinung ist, dass Cannabis indica Sorten potenter sind als Schlafmittel, während die Einnahme von Cannabis sativa eine erfrischende und energetisierende Wirkung hat.

Solange chemische und DNA-Analysen noch klären müssen, warum C. indica besser für Schlafmittel geeignet ist, spekulieren einige Wissenschaftler, dass die aromatischen Verbindungen, die jede Sorte von den anderen unterscheiden, auf die Anzahl der Terpene zurückzuführen sind. Mit anderen Worten, C. indica enthält mehr entspannende, beruhigende Terpene als C sativa.

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Was ist die richtige Dosierung für CBD?

Die wichtigste Tatsache, die man sich merken sollte, ist, dass es keine perfekte universelle Dosis von CBD für jeden gibt.

Es hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der individuellen Anfälligkeit des Organismus, der Art der Verabreichung von CBD und der Art der zu behandelnden Symptome. Zum Beispiel sind hohe CBD-Dosen (bis zu 600 mg pro Tag) bei Epilepsie sinnvoll, während niedrige Dosen besser zur Behandlung von Angstzuständen geeignet sind. Die Forschung zeigt, dass es relativ einfach ist, die richtige Dosierung von Cannabidiol zu finden, da es fast keine der unerwünschten Nebenwirkungen von Marihuana hat. Wenn Du zu wenig nimmst, wirst Du eine kleine Erleichterung spüren. Wenn es jedoch zu viel ist, dann wird das Resultat stärker sein, aber gleichzeitig wirst Du keine negativen Konsequenzen spüren. Es ist allerdings noch mehr Forschung nötig, um eine zu empfehlende Dosis von CBD für jede spezifische Krankheit zu bestimmen.

Nehmen wir jedoch an, dass Du Öle oder Konzentrate mit hohem CBD-Gehalt verwendest. In diesem Fall ist es üblich, mit einer kleinen Dosis von 5 mg zu beginnen, um Symptome wie Angst, Stress, Schmerzen und Schlaflosigkeit zu behandeln, und diese für eine optimale Wirkung schrittweise zu erhöhen.

Welche CBD-Produkte hat der Markt zu bieten?

CBD kann auf verschiedene Arten konsumiert werden – traditionell, wenn es sich um Knospen handelt, durch Verdampfen des Konzentrats oder durch die bloße Einnahme von Cannabis-Supplementen. Cannabidiol kann auch als Lotion oder Salbe angeboten werden. Mit so vielen verschiedenen Optionen kann jeder CBD leicht zu seiner täglichen Routine machen. Doch während alle diese Lebensmittel CBD an den Körper liefern, wirken und funktionieren sie nicht alle auf die gleiche Weise. Deshalb haben wir uns entschieden, darüber zu sprechen, welcher Anwendungsform je nach den spezifischen Symptomen zu wählen ist.

CBD-Öl

CBD-Öl ist ein Sammelbegriff für verschiedene Lebensmittel. Es wird oft als Flüssigextrakt in einer Flasche mit einer im Deckel eingebauten Pipette angeboten. Das Öl kann unter die Zunge getropft werden, um eine schnelle Aufnahme durch das Kreislaufsystem des Körpers zu ermöglichen, oder es kann mit Speisen/Getränken gemischt werden. CBD-Öl kann auch als zähflüssiges Gel präsentiert werden, das als Lebensmittelzusatz verwendet wird. In diesem Fall beginnt es aber erst viel später zu wirken. CBD-Öl wird häufig zur Behandlung einer Vielzahl von Symptomen eingesetzt, die häufigsten sind Schmerzen, Angstzustände, Stress und Schlaflosigkeit.

Mit CBD infundierte essbare Lebensmittel

CBD-Lebensmittel sind zubereitete Speisen und Getränke, denen CBD-Öl oder -Konzentrat zugesetzt wurde. CBD-Gummibärchen und Süßigkeiten sind die häufigsten davon. Kohlensäurehaltige Getränke und CBD-Wasser sind ebenfalls beliebt. Genießbare Lebensmittel sind vor allem bei Personen beliebt, die unter Schmerzen, Entzündungen und Stress leiden. Es ist erwähnenswert, dass Forschung, die das Potenzial von CBD gezeigt hat, herausfand, dass Kaugummi die zuverlässigste, einfachste und bequemste Form ist, wenn es darum geht, dem Körper die genaue Menge an Cannabidiol zuzuführen. Generell nehmen Konsumenten CBD-Gummibärchen für den Schlaf 30 Minuten vor dem Zubettgehen ein, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Gleichzeitig werden CBD-Getränke in dieser Hinsicht als weniger zuverlässig angesehen.

CBD zum Vapen

CBD wird in bestimmten Mengen zu Vaping-Flüssigkeiten aus Propylenglykol und Glycerin hinzugefügt. Die Wirkung tritt in diesem Fall fast augenblicklich ein. Diese Methode, dem Körper Cannabidiol zuzuführen, ist äußerst nützlich bei der Bewältigung von Stress und Angstzuständen. Sie hilft, negative Erlebnisse in wenigen Minuten loszuwerden. Diese Flüssigkeiten sollten jedoch mit Vorsicht behandelt werden – nicht alle bestehen die Qualitätskontrolle. Die guten alten biologisch angebauten CBD-Knospen können immer eine zuverlässige Alternative sein. Untersuchungen haben auf die potenziellen Risiken für die Atemwege hingewiesen, die mit dem Rauchen im Allgemeinen verbunden sind. Daher wird dieser Ansatz nicht empfohlen.

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Cannabis oder Melatonin? Oder beides?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wirksamkeit von Marihuana oder Melatonin bei der Behandlung von Schlafproblemen von biologischen Faktoren und der subjektiven Einstellung des Konsumenten gegenüber der verwendeten Substanz abhängt. Einfach ausgedrückt können wir sagen, dass Cannabis bei der Behandlung von Schlafstörungen im Durchschnitt effektiver ist als Melatonin. Allerdings kann es einer Person nicht immer eine bestimmte Schlafqualität garantieren. Im Gegensatz zu Cannabis regt Melatonin den Körper direkt zum Einschlafen an, ohne die Nebenwirkung, beim Aufwachen Schläfrigkeit hervorzurufen, vorausgesetzt, es wird richtig angewendet. Marihuana wiederum hat eine komplexe und langfristige Wirkung, die bis zu 8 Stunden und während der gesamten Schlafperiode andauern kann.

Es ist erstaunlich, dass Schlafmittel zwar kurzfristig helfen können, aber nicht gut genügend für eine richtige Behandlung von Schlaflosigkeit sind. Die National Sleep Foundation empfiehlt die Einnahme von Schlafmitteln nur dann, wenn die Schlaflosigkeit dauerhaft anhält, trotz Verhaltensänderungen und nicht-medizinischer Behandlungen, die Du bereits versucht hast. Wenn Du mit anhaltenden Schlafproblemen zu kämpfen hast, solltest Du diese sofort mit Deinem Arzt besprechen, damit er Dir helfen kann, mögliche Ursachen zu identifizieren und Behandlungen zu besprechen.

Im Gegensatz dazu können pharmazeutische Schlafmittel laut der Harvard Medical School (2017) Schlafwandeln, Toleranzbildung und Tagesschläfrigkeit verursachen. Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte ihren Bericht und erklärte, dass für CBD keine dieser negativen Auswirkungen nachgewiesen wurden.

Wie bereits erwähnt, ist CBD eine ziemlich nützliche Verbindung, die einen gesünderen Schlaf unterstützt, die Zeit der Schlaflatenz minimiert und es Dir ermöglicht, die Nacht friedlich durchzuschlafen, ohne Schlafstörungen zu haben.

Allerdings scheint es effizienter zu sein, wenn es mit Melatonin kombiniert wird, um Deinen REM-Schlaf zu verbessern. Der Hauptgrund dafür ist, dass CBD und Melatonin mit der gleichen Gruppe von Rezeptoren interagieren.

CBD verbessert also das Schlafverhalten über die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 (allgemein bekannt als Endocannabinoid-Rezeptoren).

Auf der anderen Seite aktiviert Melatonin die MT1- und MT2-Rezeptoren. Sowohl Cannabis- als auch Melatonin-Rezeptoren fallen unter die gleiche Gruppe, die als G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) bezeichnet werden, was bedeutet, dass sie ähnliche molekulare Strukturen haben und eine ähnliche Wirkung auf Körperprozesse haben. Ihre Vorteile für den Schlaf ergänzen sich gegenseitig. Wenn Du beide einnimmst, können sie dazu beitragen, dass Du nachts schneller, länger und insgesamt besser schläfst.

Ratschläge zur Einnahme von CBD

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Zuallererst solltest Du mit einem medizinischen Cannabis-Experten reden, der Dir persönliche Empfehlungen zur Dosierung gibt, bevor Du die beiden Ergänzungsmittel kombinierst.

Gehe es ruhig an und fange mit einer niedrigen Dosis CBD-Öl an, vielleicht sogar mit der Hälfte dessen, was die Produktanleitung empfiehlt, und erhöhe Deine Dosis vorsichtig im Laufe der Zeit – Du willst den Körper nicht mit zu vielen schlaffördernden Verbindungen auf einmal überlasten. Gebe Deinem Körper und Geist Zeit, sich an die Wirkung von CBD-Öl zu gewöhnen.

Mache Dir Notizen darüber, ob die Einnahme von CBD-Öl über den Tag verteilt oder kurz vor dem Schlafengehen vorteilhafter für die Förderung Deines Schlafes ist. Sogar das Führen eines Schlaftagebuchs ist für den ersten Monat der gemeinsamen Einnahme von CBD-Öl und Melatonin sinnvoll, damit Du abschätzen kannst, welche Dosierung und zu welcher(n) Tageszeit(en) der CBD-Konsum am effektivsten ist.

Wenn Du Dir Sorgen machst, dass Du mit der richtigen Dosierung der Mischung durcheinander kommst, kannst Du alternativ CBD-Produkte verwenden, in denen Melatonin bereits enthalten ist. Damit entfällt die Notwendigkeit, Deine Mengen feinfühlig auszugleichen. Wenn Du diese Produkte verwendest, beginne mit der in der Informationsbroschüre vorgeschlagenen Dosierung und steigere diese schrittweise, bis Du die gewünschte Wirkung erfährst.

Und nicht zuletzt. Wenn Du etwas einnimmst, das den Schlaf fördern oder herbeiführen kann, solltest Du besonders vorsichtig sein, wenn Du Auto fährst, schwere Geräte bedienst oder eine Tätigkeit ausübst, die extreme Konzentration erfordert. Sei vorsichtig, bis Du weißt, wie die Kombination auf Dich wirken wird.


Anastasiia Myronenko

Verifiziert durch eine medizinische Fachkraft

Anastasiia Myronenko

Anastasiia Myronenko ist Medizinphysikerin und in einem der führenden Krebszentren in Kiew, Ukraine, tätig. Sie erhielt ihren Master-Abschluss in Medizinischer Physik an der Karazin Kharkiv National University und absolvierte ein Praktikum in Biologischer Physik am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Deutschland. Anastasiia Myronenko hat sich auf Strahlentherapie spezialisiert und ist Fellow der Ukrainischen Vereinigung der Medizinphysiker.

FAQ

Was ist Melatonin?

Melatonin ist eine Art Hormon, das von Ihrem Gehirn produziert wird, wenn Sie sich in einer dunklen Umgebung aufhalten. Wenn Sie sich dagegen in einer hellen Umgebung aufhalten, hemmt das Licht die Produktion von Melatonin. Im Wesentlichen trägt dieses Hormon zur Aufrechterhaltung der 24-Stunden-Körperuhr (auch zirkadianer Rhythmus genannt) und damit des Schlafverhaltens bei.

In der Zwischenzeit haben zwar einige Studien ergeben, dass Melatonin auch an anderen physiologischen Prozessen beteiligt ist, doch sind viele ihrer Auswirkungen noch nicht vollständig geklärt.

Was ist CBD?

CBD ist eine Abkürzung für Cannabidiol, die zweithäufigste Verbindung, die man aus der Cannabis sativa-Pflanze gewinnen kann. Obwohl CBD sowohl in Marihuana als auch in der Hanfpflanze vorkommt (beides sind Varianten von Cannabis sativa), hat die Hanfpflanze eine weitaus höhere Konzentration an CBD als Marihuana.

Wie könnte CBD in Ihrem Körper wirken, um Ihnen beim Schlafen zu helfen?

Obwohl wir noch nicht vollständig verstanden haben, wie genau CBD in unserem Körper wirkt, wissen wir, dass CBD mit einem neu entdeckten System namens Endocannabinoid-System (ECS) interagiert. Es wurde festgestellt, dass das ECS eine Rolle bei der Regulierung verschiedener Prozesse in unserem Körper spielt, darunter Appetit, Stimmung und Schlafverhalten. Außerdem gibt es in diesem System zwei Schlüsselrezeptoren, nämlich die CB1- und CB2-Rezeptoren.

Wenn CBD mit diesen beiden Rezeptoren interagiert, könnten einige Studien darauf hindeuten, dass dies wiederum den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen beeinflussen könnte. Darüber hinaus könnte CBD auch dazu beitragen, die Schmerzen und Ängste einer Person zu verringern und so zu einem besseren Schlaf beizutragen.

Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es, CBD zu konsumieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, CBD zu konsumieren. Sie können zum Beispiel CBD-Pillen oder -Kapseln oder sogar CBD-Öl und -Tinkturen einnehmen. Außerdem können Sie auch CBD-infundierte Lebensmittel wie CBD-Eis, CBD-Gummis und sogar CBD-Schokolade konsumieren! CBD zu verdampfen ist zwar auch eine Möglichkeit, CBD in den Körper zu bekommen (und zwar viel schneller), aber bestimmte Untersuchungen haben die potenziellen Risiken für die Atemwege aufgezeigt, die mit dem Verdampfen im Allgemeinen verbunden sind. Daher wird dieser Ansatz nicht empfohlen.

Was ist die beste CBD-Dosierung für Anfänger?

Die beste CBD-Konzentration, die Sie einnehmen sollten, hängt in hohem Maße von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. Ihrem Gewicht, Ihren Schlafgewohnheiten, dem CBD-Produkt, das Sie verwenden, und dem Zeitpunkt, zu dem Sie es einnehmen möchten. Daher ist es immer ratsam, dass Sie zuerst mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie CBD in Ihre tägliche Konsumroutine aufnehmen.

Sollte Ihr Arzt keine Empfehlungen haben, wäre es am besten, wenn Sie zunächst mit einer niedrigen Dosierung beginnen und diese dann allmählich erhöhen, bis Sie die volle positive Wirkung spüren können.